Seit frühester Kindheit sind Menschen mit Angst konfrontiert: Sei es die Angst vor Verlust, Angst vor unbekannten Dingen oder das Gruseln vor bestimmten Begebenheiten. Nicht die Angst selbst, aber die Disposition, Angst zu entwickeln und zu empfinden, scheint angeboren und lebenswichtig zu sein. Im Laufe der Zeit lernen wir, mit unseren Ängsten umzugehen. Wir hinterfragen Dinge, beschäftigen uns mit deren Ursachen, Auswirkungen und Folgen. Im besten Fall überwinden wir sie und erleben dadurch Entspannung und Glücksgefühle und fühlen uns persönlich gestärkt. In manchen Fällen besteht die Gefahr, in eine Angstspirale abzudriften, in der sich Ängste potenzieren. Die Angst vor schlimmeren Folgen und Konsequenzen bis hin zur „Angst vor der Angst“ hemmt uns, die eigentliche Angst zu überwinden. Die Folgen sind Lähmung, körperliches Unwohlsein und eine starke psychische Belastung. Warum hat uns die Angst im Griff und was können wir tun, wenn wir ihr begegnen?