Fragen und Antworten
Weitere Informationen zu unseren Suchtkliniken
Welche Suchterkrankungen werden in den Oberberg Suchtkliniken behandelt?
Wir behandeln das gesamte Spektrum der Abhängigkeitserkrankungen – sowohl stoffgebundene Sucht wie Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit als auch Verhaltenssüchte wie Glücksspiel-, Wett-, Kauf-, Sex-, Medien- oder Arbeitssucht. Denn Sucht ist nicht immer eine Frage der Substanz: Auch zwanghafte Verhaltensweisen können das Leben vollständig übernehmen und erfordern professionelle Behandlung.
Was unterscheidet eine private Suchtklinik von einer staatlichen Einrichtung?
In einer privaten Suchtklinik wie Oberberg profitieren Sie von einer deutlich höheren Therapiedichte – mit bis zu vier Einzelsitzungen pro Woche statt sporadischer Gruppenkontakte. Hinzu kommen kürzere Wartezeiten, kleinere Gruppen, ein diskretes Umfeld und die simultane Behandlung von Begleiterkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen. Entzug und Entwöhnung werden bei uns von Anfang an verzahnt – nicht als getrennte Phasen nacheinander.
Gibt es in den Suchtkliniken spezielle Angebote für Frauen?
Unsere Kliniken sind gemischt, jedoch sind unsere Therapieprogramme ausdrücklich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Frauen und Männern abgestimmt. Sucht bei Frauen ist häufig mit anderen Belastungsfaktoren verbunden – etwa Trauma, familiären Konflikten oder Erschöpfung – und wird bei uns entsprechend sensibel behandelt. Sprechen Sie uns gerne an, um den für Sie passenden Standort zu finden.
Sind die Zimmer in den Oberberg Suchtkliniken Einzelzimmer?
Ja, in unseren Kliniken verfügen die Patienten in der Regel über Einzelzimmer. Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten sind für uns ein wichtiger Bestandteil eines guten Therapieumfelds – gerade bei einer so persönlichen Erkrankung wie einer Sucht.
Kann ich meinen Hund in die Suchtklinik mitbringen?
In vielen unserer Kliniken ist es möglich, den eigenen Hund mitzubringen – vorausgesetzt, dies wird vorab genehmigt. Das Tier kann während des Aufenthalts ein wichtiger emotionaler Rückhalt sein. Da die genauen Regelungen je nach Standort variieren, empfehlen wir, dies im Erstgespräch zu klären.
Werden psychische Begleiterkrankungen in der Suchtklinik mitbehandelt?
Ja. Suchterkrankungen gehen häufig Hand in Hand mit Depressionen, Burnout, Angststörungen oder Traumafolgestörungen. Wir behandeln diese sogenannten Doppeldiagnosen simultan und integrativ – denn wer nur die Sucht behandelt, ohne die Ursachen anzugehen, riskiert einen Rückfall.
Wie wird die Abstinenz nach dem Aufenthalt in der Suchtklinik langfristig gesichert?
Rückfallprävention ist fester Bestandteil unseres Programms. Dazu gehören gezieltes Rückfallschutz-Training und die Einbeziehung von Angehörigen durch systemische Therapie. Ergänzend begleiten unsere Oberberg City Center bundesweit den Übergang zurück in den Alltag durch prä- und poststationäre Angebote.
Wie werden die Kosten für die Behandlung in unseren privaten Suchtkliniken übernommen?
Für Privatversicherte und Beihilfeberechtigte ist die Behandlung in der Regel eine Regelleistung, sofern medizinische Notwendigkeit besteht. Da wir als Akutkrankenhäuser nach § 107 SGB V anerkannt sind, entfällt häufig das aufwändige Antragsverfahren einer klassischen Reha. Selbstzahler sind ebenfalls willkommen. Unser Patientenmanagement prüft vorab die Kostenzusage und begleitet Sie durch alle Formalitäten. Alle Details finden Sie auf unserer Seite zur Kostenübernahme.
Wie läuft die Aufnahme in eine Suchtklinik ab?
Der erste Schritt ist ein vertrauliches Gespräch mit unserem Patientenmanagement, in dem wir gemeinsam Ihre Situation besprechen und alle organisatorischen Fragen klären – einschließlich der Kostenprüfung. Eine Aufnahme ist danach in der Regel zeitnah möglich. Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder über unser Kontaktformular.