Fragen und Antworten
Weitere Informationen zu unseren Entzugskliniken
Was unterscheidet den qualifizierten Entzug bei Oberberg von einer einfachen Entgiftung?
Beim qualifizierten Entzug wird von Beginn an nicht nur körperlich entgiftet, sondern gleichzeitig intensiv psychotherapeutisch gearbeitet. Während im öffentlichen System Entzug und Entwöhnung oft zeitlich getrennt sind, verzahnen wir bei Oberberg beide Phasen: Sie beginnen bereits in den ersten Tagen mit bis zu vier Einzeltherapiesitzungen pro Woche. So sichern wir die Abstinenzmotivation von Anfang an.
Wie lange dauert ein Entzug in der Klinik?
Die Dauer hängt vom Schweregrad der Abhängigkeit sowie von möglichen Begleiterkrankungen ab. Sie umfasst sowohl die körperliche Entgiftung als auch die psychotherapeutische Stabilisierungsphase. Unser Patientenmanagement berät Sie individuell dazu im Erstgespräch.
Wie sicher ist der Entzug in einer privaten Klinik medizinisch?
Unsere Kliniken verfügen über eine 24/7 ärztliche Präsenz. Durch moderne medikamentöse Unterstützung werden Entzugserscheinungen so weit wie möglich minimiert. Maximale körperliche Sicherheit hat bei uns oberste Priorität.
Werden psychische Begleiterkrankungen beim Entzug mitbehandelt?
Ja. Abhängigkeiten treten häufig gemeinsam mit Depressionen, Burnout oder Angststörungen auf. Wir behandeln Sucht und psychische Begleiterkrankungen simultan und integrativ – durch spezialisierte Teams, die beide Bereiche abdecken.
Gibt es in den Oberberg Kliniken spezielle Entzugsangebote für junge Menschen?
Ja, wir bieten spezialisierte Programme für Jugendliche und junge Erwachsene an, die auf die besonderen Bedürfnisse dieser Lebensphase zugeschnitten sind.
Wie werden die Kosten für den Entzug übernommen?
Der Entzug in einer privaten Akutklinik ist für Privatversicherte und Beihilfeberechtigte in der Regel eine Regelleistung, sofern medizinische Notwendigkeit besteht. Da wir als Akutkrankenhäuser nach § 107 SGB V anerkannt sind, entfällt häufig das aufwändige Antragsverfahren einer klassischen Reha. Unser Patientenmanagement prüft vorab die Kostenzusage und unterstützt Sie bei allen Formalitäten. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zur Kostenübernahme.
Wie wird die Abstinenz nach dem Entzug in der Klinik langfristig gesichert?
Rückfallprävention ist fester Bestandteil unseres Programms. Dazu gehören gezieltes Rückfallschutz-Training sowie die Einbeziehung von Angehörigen durch systemische Therapie. So bereiten wir Sie und Ihr Umfeld gemeinsam auf die Zeit nach der Klinik vor.
Ist die Behandlung in den Oberberg Entzugskliniken diskret?
Absolut. Unsere Kliniken bieten ein exklusives, geschütztes Umfeld – ideal für Personen in verantwortungsvollen Positionen oder dem öffentlichen Leben. Vertraulichkeit ist für uns selbstverständlich.
Wie läuft die Aufnahme in eine Entzugsklinik ab?
Der erste Schritt ist ein vertrauliches Erstgespräch mit unserem Patientenmanagement, in dem wir Ihre individuelle Situation besprechen und alle organisatorischen Fragen klären – einschließlich der Kostenprüfung. Eine Aufnahme ist danach in der Regel zeitnah möglich.