Metakognitives Training, kurz MKT, beschäftigt sich damit, wie Menschen denken und Schlussfolgerungen bilden. Es wurde insbesondere für Menschen mit psychotischen Erkrankungen wie Schizophrenie entwickelt. In strukturierten Übungen werden Denkverzerrungen und typische Fehler bei der Informationsverarbeitung gemeinsam betrachtet, etwa vorschnelle Schlussfolgerungen oder eine zu große Sicherheit bei unsicheren Annahmen. Ziel ist nicht, Gedanken einfach als falsch abzuwerten, sondern mehr Flexibilität und Zweifel an möglicherweise problematischen Denkprozessen zu ermöglichen. MKT wird meist als ergänzender Baustein einer umfassenden Behandlung eingesetzt. Es ersetzt weder die fachärztliche Diagnostik noch andere notwendige psychotherapeutische oder medikamentöse Maßnahmen.