IPT-A steht für Interpersonelle Psychotherapie für Adoleszente und bezeichnet eine speziell für Jugendliche angepasste Form der Interpersonellen Psychotherapie. Sie wird insbesondere bei depressiven Beschwerden eingesetzt und berücksichtigt typische Entwicklungsaufgaben dieser Lebensphase. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Beziehungen und Belastungen, etwa Konflikte in Familie oder Freundeskreis, Trauer, Veränderungen sozialer Rollen oder Schwierigkeiten im Kontakt mit anderen. Gemeinsam werden Zusammenhänge zwischen Stimmung und zwischenmenschlichen Situationen herausgearbeitet und konkrete Kommunikations- und Bewältigungsstrategien entwickelt. Je nach Alter und Situation können Bezugspersonen einbezogen werden. Die Behandlung wird individuell an Entwicklungsstand, Diagnose und Lebensumfeld angepasst.