Als bipolare Depression wird eine depressive Episode bezeichnet, die im Rahmen einer bipolaren Störung auftritt. Während einer solchen Phase können Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Antriebsmangel, Schlafprobleme oder Hoffnungslosigkeit im Vordergrund stehen. Der entscheidende Unterschied zu einer unipolaren Depression liegt im gesamten Krankheitsverlauf: Menschen mit einer bipolaren Störung erleben zusätzlich manische oder hypomanische Phasen. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sich Diagnostik und Behandlung unterscheiden können. Eine einzelne depressive Episode lässt deshalb nicht immer sofort erkennen, ob eine bipolare Störung vorliegt. Für die fachliche Einschätzung ist die Vorgeschichte besonders wichtig. Mehr dazu finden Sie auf unserer Seite zur bipolaren Depression.