Xenophobie bezeichnet eine ablehnende, feindselige oder ängstliche Haltung gegenüber Menschen, die als fremd oder einer anderen Gruppe zugehörig wahrgenommen werden. Obwohl der Begriff die Endung „-phobie“ enthält, handelt es sich dabei nicht um eine anerkannte psychische Angststörung oder eine eigenständige psychiatrische Diagnose. Xenophobie ist vielmehr ein gesellschaftliches und sozialpsychologisches Phänomen, das mit Vorurteilen, Stereotypen und Abgrenzung verbunden sein kann. Deshalb sollte der Begriff nicht mit spezifischen Phobien wie Höhenangst oder Klaustrophobie gleichgesetzt werden. Eine medizinische Behandlung von „Xenophobie“ als Krankheit gibt es entsprechend nicht. Weitere Hintergründe und die Einordnung des Begriffs finden Sie auf unserer Seite zur Xenophobie.