Der Begriff „hochfunktionale Depression“ wird verwendet, wenn depressive Beschwerden nach außen nur wenig sichtbar sind, weil Betroffene ihren beruflichen und sozialen Alltag weiterhin bewältigen. Hinter dem scheinbar normalen Funktionieren können dennoch Erschöpfung, Freudlosigkeit, Selbstzweifel, innere Leere oder anhaltende Niedergeschlagenheit stehen. Wichtig ist: Die hochfunktionale Depression ist keine eigenständige Diagnose in den üblichen Krankheitsklassifikationen. Der Begriff kann unterschiedliche depressive Beschwerdebilder beschreiben und ersetzt keine fachliche Diagnostik. Auch eine nach außen erhaltene Leistungsfähigkeit sagt wenig darüber aus, wie hoch der persönliche Leidensdruck ist. Wer über längere Zeit depressive Beschwerden erlebt, sollte diese professionell einordnen lassen. Mehr zur Begriffseinordnung, zu möglichen Anzeichen und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Seite zur hochfunktionalen Depression.