Erschöpfungsdepression ist ein gebräuchlicher, aber kein eigenständiger moderner Diagnosebegriff. Gemeint sind depressive Beschwerden, bei denen starke Erschöpfung und eine vorausgegangene längere Überlastung besonders im Vordergrund stehen. Neben Müdigkeit und verminderter Belastbarkeit können typische depressive Symptome wie Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Schlafprobleme oder Konzentrationsschwierigkeiten auftreten. Eine anhaltende Erschöpfung allein bedeutet jedoch nicht automatisch, dass eine Depression vorliegt. Auch körperliche Erkrankungen, Schlafstörungen oder andere psychische Belastungen können ähnliche Beschwerden verursachen. Ebenso lässt sich der Begriff nicht ohne Weiteres mit Burnout gleichsetzen. Deshalb ist eine medizinische und psychotherapeutische Abklärung wichtig. Mehr zur Einordnung und zu Behandlungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Seite zur Erschöpfungsdepression.