Dysthymie bezeichnet eine lang anhaltende depressive Verstimmung. Die Beschwerden sind häufig weniger stark ausgeprägt als bei einer schweren depressiven Episode, bestehen dafür aber über einen langen Zeitraum und können Alltag, Beziehungen und Beruf deutlich belasten. Betroffene fühlen sich zum Beispiel dauerhaft niedergeschlagen, erschöpft oder lustlos und können unter Schlafproblemen oder geringem Selbstwertgefühl leiden. Zwischenzeitlich können Phasen mit weniger Beschwerden auftreten. Die Abgrenzung zu anderen depressiven Erkrankungen ist nicht immer einfach und erfolgt fachlich anhand von Dauer, Intensität und Verlauf. In neueren diagnostischen Systemen werden anhaltende depressive Verläufe teilweise anders eingeordnet und bezeichnet. Mehr dazu finden Sie auf unserer Seite zur Dysthymie.