Fragen und Antworten
Weitere Informationen zu unseren Kliniken für Depression
Wann ist eine stationäre Behandlung der Depression in einer Privatklinik sinnvoll?
Wenn ambulante Therapie und Medikamente keine ausreichende Wirkung zeigen, der Alltag nicht mehr bewältigbar ist oder die Erkrankung sich verschlimmert, kann ein stationärer Aufenthalt notwendig sein. Die intensive, engmaschige Begleitung in einer Privatklinik ermöglicht eine Therapiedichte, die ambulant nicht erreichbar ist – mit mehreren Einzelsitzungen pro Woche und einer 24/7 medizinischen Betreuung.
Was ist eine therapieresistente Depression und wie wird sie in den Oberberg Kliniken behandelt?
Von einer therapieresistenten Depression spricht man, wenn mindestens zwei Antidepressiva in richtiger Dosierung und Dauer keine ausreichende Wirkung gezeigt haben. In den Oberberg Kliniken stehen für diese Patienten spezialisierte Behandlungsoptionen zur Verfügung: die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) – ein nicht-invasives Verfahren, das gezielt unteraktive Hirnregionen stimuliert – sowie die Esketamin-Therapie (Spravato®). Beide Methoden werden in ein individuelles multimodales Therapiekonzept eingebettet.
Wie lange dauert die stationäre Behandlung einer Depression in der Privatklinik?
Die Dauer hängt vom Schweregrad, der Depressionsform und möglichen Begleiterkrankungen ab. In der Regel umfasst ein stationärer Aufenthalt mehrere Wochen. Unser Team bespricht die voraussichtliche Dauer transparent im Erstgespräch – und passt den Plan im Verlauf der Behandlung kontinuierlich an.
Was kostet die Behandlung in einer Privatklinik für Depression?
Die Kosten für eine stationäre Depressionsbehandlung in einer Privatklinik setzen sich aus einem Tagessatz sowie optionalen Wahlleistungen zusammen. Für Privatversicherte und Beihilfeberechtigte ist die Behandlung in der Regel eine Regelleistung, sofern die medizinische Notwendigkeit nachgewiesen ist. Entsprechende Informationen sowie Unterstützung bei den Formalitäten finden Sie auf unserer Seite zur Kostenübernahme. Unser Patientenmanagement prüft die Kostenzusage gerne vorab.
Können auch gesetzlich Versicherte die Depressionsbehandlung in einer Oberberg Privatklinik in Anspruch nehmen?
Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. Über das Kostenerstattungsverfahren nach § 13 SGB V können gesetzlich Versicherte einen Teil der Kosten zurückbekommen – in Höhe dessen, was in einem öffentlichen Krankenhaus angefallen wäre. Die Differenz tragen Sie selbst. In begründeten Einzelfällen kann die Krankenkasse auch eine direkte anteilige Kostenübernahme genehmigen. Alle Details und einen Musterbrief für die Antragstellung finden Sie auf unserer Seite zur Kostenübernahme.
Wie läuft die Aufnahme in eine Oberberg Privatklinik zur Behandlung einer Depression ab?
Nehmen Sie einfach Kontakt zu unserem Patientenmanagement auf – telefonisch oder über unser Kontaktformular. Im vertraulichen Erstgespräch klären wir gemeinsam Ihre Situation, die passende Klinik und alle organisatorischen Fragen inklusive Kostenprüfung. Eine zeitnahe Aufnahme ist in der Regel möglich.