Neue Impulse für Forschung und Versorgung: Oberberg Stiftung vergibt 60.000 Euro für Projekte zu Abhängigkeitserkrankungen
23.09.2026
Berlin, 22.09.2026 – Die Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt schreibt für das Förderjahr 2027 Fördermittel in Höhe von insgesamt bis zu 60.000 Euro aus. Unterstützt werden wissenschaftliche und praxisorientierte Projekte, die neue Erkenntnisse zu Abhängigkeitserkrankungen gewinnen, deren Transfer in die Versorgung fördern oder innovative Ansätze in Prävention, Therapie und Rehabilitation stärken. Pro Einzelprojekt können Fördermittel von bis zu 20.000 Euro beantragt werden.
Mit der Ausschreibung möchte die Stiftung gezielt Vorhaben unterstützen, die wissenschaftliche Exzellenz mit einem konkreten gesellschaftlichen Nutzen verbinden. Im Mittelpunkt stehen Forschungsprojekte zur Entstehung, zum Verlauf sowie zur Prävention, Therapie und Rehabilitation von Abhängigkeitserkrankungen einschließlich ihrer psychosomatischen Begleiterkrankungen. Ebenso förderfähig sind Projekte, die wissenschaftliche Erkenntnisse wirksam in Politik, Fachöffentlichkeit und Gesellschaft vermitteln oder deren Umsetzung in die Praxis beschleunigen.
„Die Versorgung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen braucht einen kontinuierlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Gute Forschung allein genügt nicht – ihre Erkenntnisse müssen ihren Weg in die Behandlung, die Prävention und die gesellschaftliche Diskussion finden“, sagt Prof. Dr. Matthias Janta, Vorstandsvorsitzender der Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt. „Mit unserer Förderung möchten wir Projekte unterstützen, die wissenschaftliche Qualität mit Innovationskraft verbinden und einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Suchthilfe leisten.“
Ein weiterer Schwerpunkt der Ausschreibung liegt auf der Verbesserung der Kommunikation über wirksame Präventions- und Behandlungsangebote. Gefördert werden unter anderem Projekte zum Aufbau und zur Vernetzung wissenschaftlicher und praktischer Akteure sowie Konzepte zur zielgerichteten Öffentlichkeitsarbeit – auch über digitale Kanäle und Social Media.
Die Ausschreibung richtet sich an Hochschulen, wissenschaftlich orientierte Einrichtungen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Förderfähig sind Projekte ohne Gewinnerzielungsabsicht, die den Stiftungszielen entsprechen und durch ihre gesellschaftliche Relevanz sowie innovative oder übertragbare Ansätze überzeugen.
Anträge können bis zum 15. Januar 2027 postalisch oder per E-Mail bei der Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt eingereicht werden. Das Antragsformular sowie die vollständigen Informationen zu den Förderkriterien und dem Bewerbungsverfahren stehen auf der Website der Stiftung zum Download bereit. Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet der Stiftungsvorstand voraussichtlich bis zum 31. März 2027.
Kontakt
Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt
Hausvogteiplatz 10
10117 Berlin
E-Mail: info@oberberg-stiftung.de
Antragsformular und weitere Informationen:
www.oberberg-stiftung.de
Über die Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt
Die Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt fördert wissenschaftliche Forschung, den Wissenstransfer und innovative Praxisprojekte im Bereich der Abhängigkeitserkrankungen. Ziel der Stiftung ist es, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Entstehung, Prävention, Therapie und Rehabilitation von Abhängigkeitserkrankungen zu fördern, ihre Vermittlung an Politik, Fachöffentlichkeit und Gesellschaft zu unterstützen und ihre Umsetzung in die Versorgungspraxis zu stärken.